Broes Nachbereitung der Leselobby #6

Die Leselobby #6 liegt nun endgültig hinter uns. Es war ein wirklich wunderbarer Abend mit einem hervorragenden Publikum. Doch bevor ich euch sinnlos zutexte, überlasse ich Broe das Wort.
Der nachfolgende Text entstammt seinem Blog Bildervomletztennasenbluten.


Das war sie also, die mittlerweile sechste Leselobby in der Mauke und die letzte im Kalenderjahr 2017. Nach der fünften Ausgabe im Mai mit den famosen Jagular und den beiden eher bescheidenen Auftritten auf der B7 und in der der Börse mit den ewig gleichen Texten, ging es jetzt darum, noch mal mit neuem Kram um die Ecke zu kommen, was mir gut gelang. Die neuen Texte schrieben sich teilweise wie von selbst, wenig Pubertätsauschlachtung, mehr alltägliches Gedöns wurde behandelt und ich fühlte mich wohler damit, wesentlich kürzere Texte zu lesen. Hatte ich beim letzten Mal noch eine 11-Seiten-Orgie über meine Schulzeit in der Tasche, war das längste, dass ich diesmal dabei hatte, ein Text über ganze drei Seiten, was das ganze wesentlich kurzweiliger und empfänglicher machte.

Und es passte auch zum musikalischen Gast des Abends, der all denen ein Begriff war, die auch schon bei der zweiten Ausgabe dabei waren: BOB aus Gevelsberg, mit dem ich mich diesmal noch besser als beim letzten Mal eingroovte, vorbereitete und wir beide richtig schöne und lustige Momente hatten, die ich sehr genießen konnte. Es war eine schöne Mischung aus neuen und alten Songs, neuen Texten und vielen spontanen Wortgefechten mit und über das Publikum, dass für mich nach und nach den Sog entwickelte, den ich so lange vermisste. Schon bei der Ausgabe mit Golow, Tom Taschenmesser und Jagular wollte ich nicht, dass der Abend endete, am Sonntag wollte ich es noch sehr viel weniger. Ich war nach dem Auftritt total ausgelaugt, stand ein wenig neben mir und mir war fast ein bisschen schlecht, jetzt, nachdem alles gut gelaufen war und Bob wie auch ich eine gute Show geliefert hatten.

Die Mauke war tatsächlich mal wieder bei einer Leselobby mehr als gut besucht, was mich sehr glücklich machte. Die überaus witzige und originelle Marketing-Strategie mit sehr vielen witzigen Bilder von Bob ging gut auf und lockte den ein oder anderen in den charmanten Klub an der Wupper. Fremde Gesichter zu sehen gab mir einen Auftrieb, ebenso wie der Umstand, dass der gesamte Abend aufgenommen wurde und wohlmöglich bald auch digital noch einmal den Abend für all die Pfeifen erlebbar machen wird, die lieber den langweiligen Polizeiruf 110 schauen wollten.

Was übrig blieb waren zwei zufriedene Künstler und ein zufriedenes Publikum und die Aussicht auf weitere schöne Abende in der Mauke und vielleicht auch hier und da bei privaten Zusammentreffen. Ich persönlich habe wieder Blut geleckt, nachdem ich lange Monate zweifelte, ob ich noch mal was lustiges schreiben könnte, was relativ gut ankommt und mir selbst nicht beim ersten Durchlesen schon wieder komplett auf den Geist gehen würde. Bob, die Jungs von der Mauke und die Zuschauer belehrten mich eines Besseren.

Ich danke an dieser Stelle noch einmal Bob, der mit seinen neuen und alten Songs, seinen Geschichten und seiner ganzen, charmanten und unverwechselbaren Art (und das meine ich keineswegs ironisch sondern sehr ernst und aufrichtig) ganz viele Vorlagen für tolle spontane Duette geboten hat, danke meiner Freundin Alena für das Feedback und die Unterstützung und den Rückhalt, den ich immer wieder von ihr bekomme und all meinen Freunden, die es allein oder mit Partner zur Leselobby bei echt useligem Wetter geschafft haben und Danke den MAUKE-Boys für die immer wieder unglaubliche Möglichkeit, eine Bühne im besten Klub Wuppertals für mich und meine Gäste zu haben. Wir sehen uns wieder in 2018!


Dem kann ich mich nur anschließen, bedanke mich ebenfalls und gebe den Dank an Broe zurück. Es sind weitere Auftritte in dieser Kombination im kommenden Jahr angedacht, soviel darf ich schon verraten.

Zum Abschluss empfehle ich ein weiteres Mal Broes Blog Bildervomletztennasenbluten und lege euch die beiden folgenden Texte ans Herz, welche auch bei der Leselobby #6 gelesen wurden:

  1. Nachts fernsehen
    • Teleshopping existiert tatsächlich noch, obwohl ich es längst für ausgestorben hielt. Broe setzte sich dem Schmerz aus und dokumentierte seine Reise in den Abgrund.
  2. Ich kam, sah und parkte.
    • Broe wurde fassungsloser Augenzeuge des morgendlichen Treibens an einer Grundschule und untertreibt in seinem Text maßlos.
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