Nachtrag zur Generalprobe

Ich habe anderthalb Stunden lang wirklich intensiv geprobt und ernsthaft an den neuen Liedversatzstücken gearbeitet. Zu meinem schieren Entsetzen funktionieren aber manche Ideen leider doch nicht so wie geplant. Manches musste ersatzlos gestrichen, anderes komplett neu verbaut werden. Zwei Lieder haben noch kein konkretes Ende bzw. es fehlt der komplette abschließende C-Teil, welcher nun improvisiert werden muss.
Kerlokiste, watt ’ne elende Flickschusterei!

Es ist mir durchaus bewusst, dass ihr, mein ehrenwertes Publikum, eine sowohl musikalisch als auch textlich einwandfreie Darbietung am Donnerstag von mir erwartet, denn gerade für meine technische Präzision am Instrument und messerscharf pointierte Kompositionen ohne Fehl und Tadel bin ich ja letztendlich allenthalben bekannt. Aus diesem Grunde werde ich in den nächsten zweieinhalb Tagen den weltlichen Verlockungen wie Arbeit, Schlaf, Nahrungsaufnahme, Familienleben, soziale Kontakte, Photosynthese und Toilettengängen zur bedingungslosen Verbesserung meiner Leistung  entsagen, um euch einen möglichst angenehmen Donnerstagabend ohne allzu grobe Enttäuschungen bieten zu können.

HA HA HA, Proben nervt!

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